Samsung, Odyssey G5 Gaming-Monitor, 27-Zoll-PC-Bildschirm
Samsung · Gaming-Monitore
Der Samsung Odyssey G5 (27 Zoll) ist ein flacher WQHD-Gaming-Monitor mit IPS-Panel, 165 Hz Bildwiederholrate und solider sRGB-Farbraumabdeckung.
Stärken
- Flüssiges Gameplay dank hoher Bildwiederholrate von 165 Hz und einer angegebenen Reaktionszeit von 1 ms.
- Gute Farbdarstellung im SDR-Bereich mit einer sRGB-Farbraumabdeckung von 99 % und IPS-Panel-Technologie.
- Hohe WQHD-Auflösung sorgt auf der 27-Zoll-Bildschirmdiagonale für ein scharfes Bild bei Spielen und im Büro.
- Flexible Ausrichtung im Hochformat möglich dank der integrierten Pivot-Funktion des Standfusses.
- Praktische Gaming-Features wie eine Fadenkreuz-Einblendung, Schwarzstabilisator und G-Sync-Kompatibilität.
Schwächen
- Erhöhter Input Lag von gemessenen 25 ms kann die Eignung für sehr schnelle, kompetitive Shooter einschränken.
- Eingeschränkte Ergonomie, da der Monitor laut Datenblatt nicht höhenverstellbar ist.
- Schwache HDR-Performance aufgrund einer Helligkeit von 300 cd/m² und HDR-10-Zertifizierung ohne Local Dimming.
- Keine integrierten Lautsprecher und kein integrierter USB-Hub für den Anschluss von Peripheriegeräten.
Bewertung im Detail
- Gaming-Performance & Reaktionsschnelligkeit: 81.0/100 — 165 Hz, Reaktionszeit 1 ms (Herstellerangabe, nicht gemessen).
- Bildqualität & Farbdarstellung: 80.0/100 — Auflösung WQHD, Panel IPS, 300 cd/m² Herstellerangabe, 99 % sRGB-Gamut-Abdeckung. Gedeckelt auf 80 (spec-basiert, keine Labormessung).
- Display-Spezifikation & Immersion: 70.0/100 — Datenblattbasis (4 belegte Angaben): DisplayPort-Anschlüsse: 1, HDMI-Spezifikation: HDMI 2.0, DisplayPort-Spezifikation: DisplayPort 1.2, Krümmungsradius: 1. Auf 70 gedeckelt, da keine unabhängige Messung vorliegt.
- Konnektivität & Schnittstellen: 40.0/100 — Anschlüsse: 1× HDMI, 1× DisplayPort, kein USB-C-Anschluss laut Datenblatt, kein USB-Hub.
- Ergonomie: 70.0/100 — nicht höhenverstellbar, Pivot, VESA-Aufnahme.
Geeignet für
- Hobby-Gamer, die ein flüssiges Spielerlebnis bei WQHD-Auflösung mit bis zu 165 Hz suchen.
- Nutzer im Homeoffice, die einen scharfen 27-Zoll-Bildschirm für alltägliche Büroarbeiten benötigen.
- Einsteiger in der Bildbearbeitung, die von einer sRGB-Farbraumabdeckung von 99 % profitieren.
- Spieler, die den Monitor dank Pivot-Funktion auch hochkant als Zweitbildschirm nutzen möchten.
Nicht geeignet für
- Kompetitive E-Sportler, für die ein gemessener Input Lag von 25 ms zu hoch ist.
- Anwender, die einen ergonomisch voll anpassbaren Arbeitsplatz inklusive Höhenverstellung benötigen.
- HDR-Enthusiasten, da die Spitzenhelligkeit von 300 cd/m² für effektvolle HDR-Effekte zu gering ist.
Einordnung: Wo dieses Modell steht
Der Samsung Odyssey G5 in der 27-Zoll-Ausführung positioniert sich im segmentierten Markt der Gaming-Monitore als Einstiegsgerät für preisbewusste Spieler. Mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll und der scharfen WQHD-Auflösung bietet das Modell eine solide Grundlage für alltägliche Gaming- und Office-Szenarien, ohne das Budget übermäßig zu strapazieren. Im Vergleich zu teureren OLED-Modellen wie dem Odyssey G5 G50SF, der sich preislich eher bei 329 bis 350 Euro bewegt, ist dieses Modell mit einem gängigen Marktpreis von rund 135 bis 200 Euro deutlich erschwinglicher. **Der Monitor zielt primär auf Gelegenheitsspieler ab, die ein flüssiges WQHD-Erlebnis zum Einstiegspreis suchen.** Was andere Tests sagen, verdeutlicht die Stärken und Schwächen dieses IPS-Modells im praktischen Einsatz. Laut dem Testbericht von Testberichte.de aus dem Jahr 2021, der dem Gerät die Note ==2,1 gut== bescheinigt, überzeugt der Monitor mit seiner Bildschärfe und der Farbdarstellung. Ein weiterer Test von Testbericht.de aus dem Jahr 2025 vergibt die Note 2,3 und lobt das flüssige Gameplay bei einer Bildwiederholrate von 165 Hz. Kritiker bemängeln jedoch in diesen Berichten häufig die __eingeschränkte Ergonomie__, da das Display zwar eine _Pivot-Funktion_ bietet, aber __nicht höhenverstellbar__ ist. **Unabhängige Analysen zeigen somit deutliche funktionale Einschränkungen trotz solider Bildperformance.**
Die Technik, übersetzt in Alltag
Die technischen Kernspezifikationen bestimmen maßgeblich das visuelle Erlebnis im Gaming-Alltag. Das flache _IPS-Panel_ im klassischen Seitenverhältnis von 16:9 liefert eine WQHD-Auflösung, die im Vergleich zu herkömmlichem Full HD eine deutlich schärfere Darstellung von Texturen ermöglicht. Die maximale Bildwiederholrate liegt bei ==165 Hz==, was in Kombination mit einer Reaktionszeit von 1 ms für eine flüssige Darstellung sorgt. Allerdings zeigt die detaillierte Messung einen _Input Lag_ von 25 ms, was für kompetitive E-Sportler eine __spürbare Verzögerung__ bedeuten kann. **Die Kombination aus schneller Bildrate und gemessenem Signalverzögerungswert erfordert Kompromisse je nach Spielgenre.** Bei der Farbdarstellung deckt der Monitor den sRGB-Farbraum zu 99 % ab, während die DCI-P3-Abdeckung bei 76.5 % liegt. Die gemessene Farbabweichung beträgt 3.29 ΔE, und das Kontrastverhältnis liegt bei 1000:1. Bei der Wiedergabe von kontrastreichen Inhalten greift die Zertifizierung nach HDR 10, wobei die Helligkeit von 300 cd/m² in sehr hellen Räumen an ihre Grenzen stößt. Die Konnektivität wird über je einen DisplayPort 1.2 und einen HDMI 2.0 realisiert, während ein integrierter USB-Hub sowie USB-C-Anschlüsse __vollständig fehlen__. **Die Anschlussvielfalt bleibt damit auf das Wesentliche reduziert, während integrierte Lautsprecher ebenfalls nicht vorhanden sind.**
Im Einsatz: konkrete Szenarien
**Für den alltäglichen Einsatz im Homeoffice und beim Gaming auf einem typischen Schreibtisch mit ca. 80 Zentimetern Tiefe bietet das flache 27-Zoll-Display mit WQHD-Auflösung ein ausgewogenes Sichtfeld.** Bei einer Pixeldichte von rund 109 _ppi_ auf der Diagonalen von 27 Zoll müssen Anwender bei einem üblichen Sitzabstand keine einzelnen Pixel mehr wahrnehmen. Wer täglich acht Stunden arbeitet und am Feierabend schnelle Actionspiele startet, profitiert von der Bildwiederholrate von ==165 Hz==, bei der das Bild alle 6,06 Millisekunden neu aufgebaut wird. Beim schnellen Umsehen in _Ego-Shootern_ greift die _Reaktionszeit_ von 1 ms, um Schlierenbildung zu minimieren, während das _IPS-Panel_ für stabile Blickwinkel sorgt. **In der Spielpraxis anspruchsvoller Nutzer zeigt sich jedoch bei Turnierspielen eine funktionale Grenze.** Durch den gemessenen _Input Lag_ von 25 ms vergeht zwischen dem Tastendruck und der sichtbaren Umsetzung auf dem Bildschirm eine Spanne, die über eine reine Frame-Verzögerung hinausgeht. Wer beispielsweise ein Spiel mit konstanten 60 Bildern pro Sekunde spielt – was einer Frame-Zeit von etwa 16,6 Millisekunden entspricht –, erfährt durch die Signalverzögerung eine __Verzögerung von über anderthalb Bildern__, was für kompetitive E-Sportler ungeeignet ist. Für Gelegenheitsspieler bei Spielen wie Rollenspielen oder Aufbaustrategien bleibt dieser Wert im Alltag jedoch meist unbemerkt.
Kaufkriterien im Einzelcheck
**Bei der ergonomischen Anpassung am Arbeitsplatz müssen Käufer wesentliche Einschränkungen in Kauf nehmen.** Da der Monitor __nicht höhenverstellbar__ ist, lässt sich die Oberkante des Bildschirms nicht ohne Hilfsmittel auf Augenhöhe bringen, was bei längeren Gaming-Sessions zu Nackenverspannungen führen kann. Zwar ist eine _Pivot-Funktion_ für das Arbeiten im Hochformat vorhanden, für eine flexible Ausrichtung ist jedoch eine Montage an einem Schwenkarm über die VESA-Halterung im Format 75 x 75 ratsam. Auch bei den Schnittstellen zeigt sich das Modell spartanisch: Mit nur einem DisplayPort 1.2 und einem HDMI 2.0 ist der Anschluss von zwei Signalquellen das Maximum, während ein integrierter USB-Hub sowie USB-C-Anschlüsse vollständig fehlen. **Bei der Bewertung der Bildqualität stehen guten Farbräumen Schwächen bei Helligkeit und Kontrast gegenüber.** Der Farbraum _sRGB_ wird zu 99 % abgedeckt, was für die normale Medienwiedergabe ausreicht, während die DCI-P3-Abdeckung mit 76.5 % und eine Farbabweichung von 3.29 ΔE eine professionelle Bildbearbeitung ausschließen. Ein Kontrastverhältnis von ==1000:1== sorgt in dunklen Räumen für ein eher gräuliches Schwarz, was durch den _Schwarzstabilisator_ im Spielmenü nur bedingt ausgeglichen werden kann. Bei einer Leistungsaufnahme von 26 W im Betrieb und der Energieeffizienzklasse F liefert die Helligkeit von 300 cd/m² ausreichend Leuchtkraft für schattige Räume, reicht aber bei direkter Sonneneinstrahlung nicht aus, um Reflexionen auf dem matten Panel vollständig zu überstrahlen.
Was Nutzer und Fremdtests berichten
**Die Rückmeldungen von Käufern und Fachportalen zeichnen ein überwiegend positives Bild für preisbewusste Spieler.** In insgesamt sieben unabhängigen Quellen wird die scharfe WQHD-Auflösung auf der 27-Zoll-Diagonalen gelobt, da sie im Vergleich zu Full HD einen deutlichen Mehrwert bietet. Für das flüssige Spielerlebnis sorgt die Bildwiederholrate von 165 Hz, die von Nutzern im Alltag als sehr reaktiv wahrgenommen wird. Die Fachmeinungen bestätigen diesen Eindruck: Das Portal Testberichte.de vergab im Jahr 2021 für eine Modellvariante die Note ==2,1 gut==, während Testbericht.de im Jahr 2025 eine Note von 2,3 vergab und das flüssige Gameplay mit der Reaktionszeit von 1 ms hervorhob. Diese Belege zeigen, dass das Gerät für Hobby-Gamer eine solide Leistung bietet. **Beim Thema HDR und Helligkeit zeigt sich die Erfahrungslage in mindestens drei unabhängigen Quellen hingegen deutlich kritischer.** Obwohl der Monitor über eine HDR-10-Zertifizierung verfügt, wird die tatsächliche _HDR-Wirkung_ aufgrund der Helligkeit von 300 cd/m² und des Kontrastverhältnisses von 1000:1 als enttäuschend beschrieben. Nutzer und Tester betonen, dass es an Farbdynamik fehlt und dunkle Bildbereiche eher gräulich wirken. Auch der Farbraum mit einer DCI-P3-Abdeckung von 76.5 % schränkt die Eignung für farbkritische Arbeiten ein. Dennoch bewerten sechs Quellen das Preis-Leistungs-Verhältnis bei einem üblichen Marktpreis von 135–200 € für die LCD-Varianten als sehr attraktiv, da die grundlegenden Spielfunktionen zu diesem Preis überzeugen. **Trotz der soliden Alltagsleistung offenbaren Langzeitberichte und Detailprüfungen systematische Schwächen im Dauereinsatz.** Ein wiederkehrendes Ärgernis in mindestens vier Quellen ist die eingeschränkte _Ergonomie_, da der Standfuß __keine Höhenverstellung__ zulässt und Gamer somit zu starren Blickwinkeln zwingt. Zudem bemängeln Käufer in mindestens drei Berichten das Fehlen eines USB-Hubs, was bei modernen Setups zu Kabelsalat führt. Ein echtes mechanisches Problem zeigt sich in mindestens drei Quellen, bei denen sich der Rahmen oder das Display-Panel nach mehrmonatiger Nutzung vom Gehäuse gelöst hat. Dies deutet auf ein __wiederkehrendes mechanisches Muster__ hin, das über gewöhnliche Einzelfälle hinausgeht. **Zusätzlich weisen Berichte über Bildstörungen auf potenzielle Mängel hin, die jedoch statistisch schwer einzuordnen sind.** In mindestens vier Quellen werden tote oder fehlerhafte Pixel direkt nach dem Auspacken beklagt, was eine genaue Qualitätskontrolle beim Hersteller infrage stellt. Auch ein unregelmäßiges _Backlight Bleeding_ wird in mindestens drei Berichten als störend in dunklen Räumen beschrieben. Da jedoch ==keine verlässlichen Ausfallraten== oder genaue Prozentzahlen zu diesen Defekten in den Herstellerdaten vorliegen, lässt sich nicht abschließend klären, ob es sich um flächendeckende Serienfehler oder um transportbedingte Einzelschäden handelt. Für Käufer bleibt die spartanische Anschlussausstattung mit nur einem HDMI-2.0-Port, einem DisplayPort-1.2-Anschluss und ohne USB-C-Verbindung ein dauerhafter Kompromiss.
Lieferumfang, Zubehör und Voraussetzungen
**Der genaue Lieferumfang des Bildschirms hängt stark von der gewählten Modellvariante der Odyssey-G5-Reihe ab, da Samsung hier unterschiedliche Kabelpakete schnürt.** Für das Modell G55C beziehungsweise G51C sind ein Netzkabel mit ==1,5 m== Länge sowie ein DisplayPort-Kabel dokumentiert. Beim Modell G55T liegt stattdessen ein _HDMI-Kabel_ sowie eine Installations-CD bei, während beim G50D laut Händlerangaben sowohl ein DisplayPort- als auch ein HDMI-Kabel beiliegen sollen. Ein Standfuß ist bei allen Varianten standardmäßig im Karton enthalten, während eine __fehlende separate Wandhalterung__ im Werkslieferumfang den Zukauf von Montagezubehör für die VESA-Halterung von 75 x 75 erfordert.\n\n**Bezüglich des Software-Supports und der Garantieleistungen stellt Samsung deutsche Benutzerhandbücher bereit, nennt jedoch keine feste Frist für Software-Updates.** Für die Varianten G55C, G51C und G55T gewährt der Hersteller eine Garantiezeit von 2 Jahren, die im Schadensfall über einen _Send-In-Service_ abgewickelt wird. Eine spezielle Steuerungs-App für das Smartphone oder eine dedizierte PC-Software ist in den Herstellerdaten ebenso wenig belegt wie eine __fehlende Ersatzteilgarantie__ über die Service-Hotline. Für Firmware-Updates wird bei einigen G5-Modellen die Möglichkeit der Aktualisierung über einen USB-Anschluss beschrieben, eine garantierte Pflegedauer für die Betriebssoftware wird jedoch nicht ausgewiesen.\n\n**Für den vollständigen Betrieb des Odyssey G5 benötigt der Nutzer zwingend ein passendes Quellgerät, das die native WQHD-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln ansteuern kann.** Der Anschluss erfolgt entweder über den einzelnen DisplayPort-1.2-Anschluss oder die HDMI-Spezifikation HDMI 2.0. Da der Monitor über __keine integrierten Lautsprecher__ verfügt, muss die Audioausgabe über ein separates Headset oder externe Boxen erfolgen, die am _Audio-Ausgang_ des Monitors angeschlossen werden können. Für den stabilen Betrieb ist zudem eine kontinuierliche Stromversorgung über das Netzkabel mit einer typischen Leistungsaufnahme von 26 W im Betrieb erforderlich.\n\n**Beim Anschluss von Zuspielgeräten müssen Käufer auf die technischen Grenzen der Schnittstellen achten, da ältere oder modernere Standards teilweise inkompatibel sind.** Während eine G-Sync-Kompatibilität über DisplayPort möglich ist, besitzt das Gerät kein physisches _Hardware-Modul_ von Nvidia. Der Monitor ist ausdrücklich inkompatibel mit älteren analogen oder digitalen Standards, da DVI-Anschlüsse und VGA-Schnittstellen mit ==0 Buchsen== im Datenblatt aufgeführt sind. Zudem führt das __vollständige Fehlen__ eines integrierten USB-Hubs dazu, dass angeschlossene Peripheriegeräte direkt mit dem PC verbunden werden müssen. Auch ein Betrieb mit HDMI-2.1-Features ist ausgeschlossen, da die HDMI-Spezifikation auf HDMI 2.0 beschränkt ist.
Preislage und der richtige Kaufzeitpunkt
**Die Einordnung der Anschaffungskosten gestaltet sich komplex, da unter dem Namen Samsung Odyssey G5 in 27 Zoll verschiedene Modellvarianten vertrieben werden, deren Marktpreise stark variieren.** Ein herkömmlicher Odyssey G5 ohne OLED-Technik bewegt sich in einer üblichen Preisspanne von rund ==135 € bis 200 €==, womit er sich im Einstiegsbereich für Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung positioniert. So ist beispielsweise die Variante G55C (S27CG554EU) mit einer _Unverbindlichen Preisempfehlung_ (UVP) von 259 € gestartet, während der aktuelle Marktpreis bei etwa 135 € bis 140 € liegt. Im Gegensatz dazu verlangt der Hersteller für die High-End-Variante Odyssey OLED G5 G50SF mit einer UVP von 499 € derzeit einen Marktpreis von etwa 329 € bis 350 €, was den preislichen Einfluss der Panel-Technologie verdeutlicht. **Ein Blick auf die Preisentwicklung der letzten sechs Monate zeigt deutliche Schwankungen und erhebliche Abweichungen zwischen den einzelnen Modellreihen.** Für das Modell G55C wird beispielsweise ein historischer Tiefstwert von 120,90 € verzeichnet, während der Höchstwert bei 148,19 € lag. Die Variante G50D (LS27DG500EUXEN) ist im selben Zeitraum für Preise zwischen 200,00 € und 419,00 € gelistet, wobei der dokumentierte Tiefstpreis bei 169,88 € liegt. Da ein offizieller Gesamtwert für diesen Monitor n/a beträgt, lässt sich das __Fehlen einer einheitlichen Preis-Leistungs-Bewertung__ nur durch den direkten Vergleich der jeweiligen Untermodelle auffangen. Im Vergleich zu anderen Gaming-Monitoren der WQHD-Klasse bleibt die G5-Familie jedoch eine ausgesprochen budgetfreundliche Option für Hobby-Gamer. **Für Kaufinteressenten ist der optimale Erwerbszeitpunkt eng an die spezifische Modellpflege und den jeweiligen Marktstatus gekoppelt, da saisonale Rabattmuster statistisch nicht verlässlich belegt sind.** Abgesehen von punktuellen Rabattaktionen, wie einem dokumentierten Gutschein-Rabatt für das Modell G55C mit einer Frist bis zum 2025-04-04 um 08:00 Uhr, liefert die Datenlage keine Belege für zyklische Preissenkungen wie zum Black Friday. Ein Warten lohnt sich vor allem dann, wenn neuere Generationen wie die Modelle G50D oder G55C aus dem Jahr 2024 die älteren Varianten wie den aus dem Jahr 2021 stammenden G50A preislich unter Druck setzen. Da __keine offizielle Abkündigung__ für die gesamte 27-Zoll-Familie vorliegt, ist mit einer fortlaufenden Verfügbarkeit und somit stabilen bis leicht sinkenden Preisen zu rechnen. **Ein Einstieg in die Odyssey-G5-Klasse wird ab bestimmten Preisschwellen wirtschaftlich besonders attraktiv, wobei die persönlichen Anforderungen an das Panel den Ausschlag geben.** Für die flache IPS-Variante G50F (S27FG502EU) stellt der belegte Tiefstpreis von ==129,90 €== eine hervorragende Kaufgrenze dar, bei der preisbewusste Spieler bedenkenlos zugreifen können. Wer hingegen das kontraststarke, gekrümmte VA-Modell G55C bevorzugt, findet bei Angeboten um die 131,53 € einen sehr guten Einstiegsgünstigpreis. Sollte das Budget über 300 € liegen, empfiehlt sich das Abwarten auf Angebote der OLED-Variante G50SF im Bereich von 329 €, da dieser Preispunkt den Einstieg in die OLED-Klasse markiert, während klassische LCD-Modelle bei Preisen von über 200 € aufgrund der spartanischen Ausstattung zunehmend an Attraktivität verlieren.
Wann ein anderes Modell besser passt
**Eine Abgrenzung zu anderen Modellen der Odyssey-Reihe ist aufgrund der flachen Bauform des vorliegenden IPS-Panels besonders wichtig.** Wer ein tiefes und immersives Spielerlebnis sucht, greift eher zum Schwestermodell G55C, das mit einer starken Krümmung von 1.000R aufwartet und durch seine _VA-Technologie_ ein deutlich höheres Kontrastverhältnis von 2.500:1 erzielt. Der hier analysierte flache Monitor mit seinem im Vergleich __niedrigeren Kontrastverhältnis__ von 1000:1 und einer Helligkeit von 300 cd/m² eignet sich hingegen weitaus besser für Anwender, die eine stabile Blickwinkelkonstanz schätzen. Auch die integrierte _Pivot-Funktion_, die beim ergonomisch eingeschränkten G55C gänzlich fehlt, macht das flache Modell zu einer flexibleren Wahl für Anwender, die das Gerät hochkant betreiben möchten, um lange Dokumente oder Programmiercode komfortabel zu bearbeiten. **Für anspruchsvollere E-Sportler bieten andere flache Alternativen innerhalb der Produktfamilie messbare Vorteile bei der maximalen Bildwiederholrate.** Während unser Analyseobjekt auf eine Bildwiederholrate von 165 Hz über die DisplayPort-Spezifikation DisplayPort 1.2 setzt, liefert das Modell G50D flüssigere ==180 Hz== und eine höhere typische Helligkeit von 350 cd/m² für hell erleuchtete Räume. Wer bereit ist, ein deutlich höheres Budget von über 300 € einzuplanen, findet im Odyssey OLED G5 G50SF mit der moderneren _QD-OLED-Technologie_ eine weitaus performantere Option, da klassische LCD-Bildschirme bei der Bewegtbildschärfe bauartbedingt zurückfallen. Für Schnäppchenjäger ist hingegen das ältere Modell C27G54TQBU zu nennen, welches zwar nur 144 Hz bietet, aber oft zu einem geringeren Marktpreis abverkauft wird.
Fazit: für wen sich das lohnt
**Der Samsung Odyssey G5 in der flachen 27-Zoll-Ausführung empfiehlt sich vor allem für preisbewusste Gelegenheitsspieler und Homeoffice-Anwender mit gemischtem Nutzungsprofil.** Dank der scharfen WQHD-Auflösung auf einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll und einer sRGB-Farbraumabdeckung von 99 % bietet der Bildschirm eine überzeugende Bildqualität für alltägliche Büroarbeiten und gelegentliche Bildbearbeitung auf Hobbyniveau. Die mechanische Flexibilität durch die Pivot-Funktion und die standardisierte VESA-Halterung im Format 75 x 75 ermöglichen eine unkomplizierte Montage an Monitorarmen. Im Spielbetrieb unterstützen nützliche _Gaming-Features_ wie der Schwarzstabilisator und die integrierte Fadenkreuz-Einblendung den Nutzer dabei, in dunklen Spielszenen die Übersicht zu behalten, ohne dass dafür teure Premium-Hardware angeschafft werden muss. **Für kompetitive Turnierspieler und anspruchsvolle Multimedia-Anwender ist dieser Gaming-Monitor hingegen eine weniger geeignete Wahl.** Der gemessene _Input Lag_ von ==25 ms== kann in schnellen, reaktionsschnellen Shootern zu spürbaren Verzögerungen führen, obwohl die reine Reaktionszeit des Panels mit schnellen 1 ms angegeben ist. Zudem schränken das __Fehlen integrierter Lautsprecher__ und die spartanische Anschlussausstattung ohne USB-C-Anschlüsse und ohne USB-A-Schnittstellen den täglichen Komfort erheblich ein. Als offene Datenlücke muss zudem der Mangel an klaren Herstellerangaben zur langfristigen Software-Pflegedauer und zur garantierten Ersatzteilbevorratung genannt werden, was eine abschließende Bewertung der Langlebigkeit dieses Modells erschwert.