ODYS Q27 PRO-X 27 Zoll
ODYS · Curved Gaming-Monitore
Der ODYS Q27 PRO-X bietet als 27 Zoll großer, gebogener WQHD-Gaming-Monitor eine starke Bildwiederholrate von 180 Hz zu einem attraktiven Preis.
Stärken
- Flüssige Darstellung dank einer hohen Bildwiederholrate von 180 Hz und FreeSync-Unterstützung
- Scharfe WQHD-Auflösung auf 27 Zoll mit einer guten Pixeldichte von 108.8 ppi
- Hoher statischer Kontrast von 5000:1 durch die verbaute VA-Panel-Technologie
- Gute Farbraumabdeckung von 122 % sRGB und 95.1 % DCI-P3 für lebendige Farben
- Sehr gute Anschlussvielfalt mit zwei HDMI- und zwei DisplayPort-Eingängen
Schwächen
- Gemischte Nutzerberichte zur Ergonomie bezüglich des Standfußes und fehlender Höhenverstellung
- VA-typische Gefahr von Schlierenbildung bei besonders schnellen Bewegungen laut Erfahrungen
- Kein USB-C-Anschluss für moderne Video- und Datenübertragungen integriert
Bewertung im Detail
- Gaming-Performance: 85.0/100 — 180 Hz, Reaktionszeit 1 ms (Herstellerangabe, nicht gemessen).
- Bildqualität und HDR-Leistung: 80.0/100 — Auflösung WQHD, Panel VA, 400 cd/m² Herstellerangabe, 122 % sRGB-Gamut-Abdeckung. Gedeckelt auf 80 (spec-basiert, keine Labormessung).
- Immersion und Display-Spezifikationen: 65.0/100 — Datenblattbasis (2 belegte Angaben): DisplayPort-Anschlüsse: 2, Krümmungsradius: 1500. Auf 65 gedeckelt, da keine unabhängige Messung vorliegt.
- Konnektivität und Schnittstellen: 80.0/100 — Anschlüsse: 2× HDMI, 2× DisplayPort, 2× USB-A, USB-C mit 0 W Power Delivery, integrierter USB-Hub (USB-A).
- Ergonomie und Augenkomfort: 100.0/100 — höhenverstellbar, Pivot, VESA-Aufnahme.
Geeignet für
- Budgetbewusste Gamer, die ein immersives WQHD-Erlebnis mit 180 Hz suchen
- Spiele mit Fokus auf Atmosphäre und hohen Kontrast wie Rollenspiele oder Simulationen
- Zusammenstellungen mit mehreren Video-Zuspielern dank der vier digitalen Anschlüsse
Nicht geeignet für
- Nutzer, die einen ergonomischen Office-Monitor mit integrierten Lautsprechern und USB-C suchen
- Kompetitive eSports-Gamer, die absolut schlierenfreie Fast-IPS- oder OLED-Panels bevorzugen
Einordnung: Wo dieses Modell steht
Der ODYS Q27 PRO-X positioniert sich mit einem Gesamtscore von 79.1 als preislich attraktive Option im Segment der _Curved_ Gaming-Monitore. Mit einer gängigen Marktpreisspanne von **170–190 €** richtet sich das Modell gezielt an preisbewusste Spieler, die eine immersive Darstellung ohne extreme Investitionen suchen. Das Angebot kombiniert eine Bildschirmdiagonale von 27 Zoll mit einer ausgeprägten Krümmung, wodurch das Sichtfeld bei Rennspielen oder Action-Titeln effektiv umschlossen wird. Im Vergleich zu teureren Mitbewerbern müssen Käufer jedoch Abstriche bei bestimmten Komfortfunktionen hinnehmen; so gibt es beispielsweise laut Datenblatt keine Flimmerfrei-Technologie und keinen Blaulicht-Filter, was bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollte. Für Anwender, die ein schnelles, gebogenes Display für das heimische Gaming-Setup suchen, bildet der Monitor dennoch ==eine funktionale Budget-Lösung==.
Die Technik, übersetzt in Alltag
Technisch setzt das Gerät auf ein _VA-Panel_ im klassischen Seitenverhältnis von 16:9, das eine scharfe WQHD-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln bietet. Diese Kombination resultiert in einer Pixeldichte von **108.8 ppi**, was im Alltag für eine angenehm detaillierte Darstellung von Schriften und Texturen sorgt, ohne dass einzelne Bildpunkte störend ins Auge fallen. Ein wesentlicher Leistungsträger für flüssiges Gaming ist die hohe Bildwiederholrate von **180 Hz** über den DisplayPort-Anschluss, die zusammen mit der vom Hersteller angegebenen Reaktionszeit von 1 ms für eine minimierte Bewegungsunschärfe sorgt. Kontraststarke Szenen profitieren zudem von dem sehr hohen statischen Kontrastverhältnis von ==5000:1== und einer soliden Helligkeit von **400 cd/m²**. Für die Einbindung von Peripheriegeräten verfügt der Monitor über einen integrierten USB-Hub mit zwei USB-A-Anschlüssen, während moderne Schnittstellen wie USB-C komplett fehlen, was bei der Verkabelung mit neueren Notebooks beachtet werden muss.
Im Einsatz: konkrete Szenarien
Im praktischen Einsatz zeigt sich der Monitor besonders stark beim **PC-Gaming mit hoher Bildwiederholrate**. Wer ein schnelles Rennspiel oder einen Action-Titel startet, kann über die zwei DisplayPort-1.4-Schnittstellen das Maximum von bis zu 180 Hz abrufen, was bei einer Reaktionszeit von 1 ms für ein flüssiges Erlebnis sorgt. Bei einem typischen Schreibtischabstand von etwa 60 bis 70 Zentimetern umschließt der Krümmungsradius von 1500 mm das Sichtfeld des Spielers sehr effektiv, sodass die Ecken des 27 Zoll großen Bildschirms ohne Augenbewegungen erfasst werden können. Für Konsolenspieler ist der Betrieb ebenfalls eine Option, allerdings sinkt die maximale Bildwiederholrate über die beiden HDMI-2.1-Schnittstellen laut Handbuch auf maximal ==144 Hz bei WQHD-Auflösung==. Für den **gemischten Büro- und Multimedia-Alltag** bietet das Gerät dank der Pixeldichte von 108.8 ppi ein angenehm scharfes Schriftbild, was das Arbeiten mit Textdokumenten erleichtert. Allerdings müssen Anwender bei längeren Sessions berücksichtigen, dass laut Datenblatt weder ein Blaulicht-Filter noch eine Flimmerfrei-Technologie verbaut sind, was bei intensiver Nutzung zu schnellerer Ermüdung führen kann. Wer Peripheriegeräte direkt am Arbeitsplatz anschließen möchte, profitiert vom integrierten USB-Hub mit zwei USB-A-Anschlüssen, muss jedoch beachten, dass __kein USB-C-Anschluss__ vorhanden ist und somit moderne Laptops nicht mit Strom versorgt werden können, da die Power Delivery mit 0 W beziffert ist. Beim Kaufkriterien-Check erreicht das Modell im Bereich **Ergonomie und Augenkomfort die Bestnote** von 100/100 Punkten. Der Monitor ist voll höhenverstellbar und verfügt über eine Pivot-Funktion, was das Drehen des Bildschirms in das Hochformat ermöglicht. Zudem ist eine VESA-Aufnahme mit dem Maß 100 × 100 mm vorhanden. Bei der Gaming-Performance sichert sich das Gerät starke 85/100 Punkte, was primär auf die Kombination aus 180 Hz Bildwiederholrate, FreeSync-Unterstützung und der vom Hersteller deklarierten Reaktionszeit von 1 ms zurückzuführen ist. Die Bildqualität und HDR-Leistung wird mit 80/100 Punkten bewertet, gestützt durch das kontraststarke VA-Panel mit einem Verhältnis von 5000:1, einer Helligkeit von 400 cd/m² sowie einer sRGB-Farbraumabdeckung von ==122 %==.
Kaufkriterien im Einzelcheck
Die Konnektivität wird ebenfalls mit soliden 80/100 Punkten eingestuft, da mit je zwei HDMI- und DisplayPort-Anschlüssen sowie dem USB-Hub ausreichend digitale Schnittstellen zur Verfügung stehen. Das Kriterium Immersion und Display-Spezifikationen fällt dagegen mit 65/100 Punkten ab, da diese Bewertung auf den reinen Datenblattangaben zum Krümmungsradius von 1500 mm und den zwei DisplayPort-Schnittstellen basiert, ohne dass unabhängige Labormessungen vorliegen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auf **65/100 Punkte gedeckelt**, da hierfür ebenfalls nur die nackten Spezifikationen wie das Seitenverhältnis von 16:9 und der statische Kontrast herangezogen werden konnten. Ein einziger belegter Fremdtest von Testberichte.de aus dem Jahr 2025 bestätigt die solide Gesamtnote von 1,6 ("gut"), verweist jedoch auf die __VA-typische Schlierenbildung__ bei besonders schnellen Bewegungen.
Was Nutzer und Fremdtests berichten
In der **Erfahrungslage zeigt sich ein positives Gesamtbild**, das sich auf unterschiedliche Aspekte der Nutzung stützt. Bei der Bildqualität und Gaming-Leistung, die in sechs unabhängigen Quellen mit zehn Nennungen erfasst ist, loben Anwender das scharfe Bild dank der WQHD-Auflösung und die flüssige Darstellung durch die ==180 Hz== Bildwiederholrate. Die Immersion durch das gebogene _1500R-Design_ wird in fünf Quellen mit sieben Nennungen ebenfalls sehr positiv bewertet, da die Krümmung von 1500 mm das Sichtfeld effektiv umschließt. Für die allgemeine Alltagstauglichkeit und den Büroeinsatz liegen drei Quellen mit vier Nennungen vor, die das Gerät als brauchbar beschreiben, wobei der Fokus klar auf dem Gaming liegt. Die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist mit acht Nennungen aus fünf Quellen sehr positiv besetzt, da die Kombination aus WQHD und der Bildrate von 180 Hz für die gängige Preisspanne von **170–190 €** als äußerst attraktiv gilt. Gemischt fallen die Urteile zur Ergonomie und Bedienung aus, die in drei Quellen viermal thematisiert werden; während die Flexibilität des ergonomischen Designs gelobt wird, kritisieren Nutzer die teils umständliche Bedienung über den Multifunktionsschalter. Auch die Ausstattung und der Komfort werden in vier Quellen mit fünf Nennungen gemischt beurteilt, wobei das Vorhandensein von je zwei HDMI- und DisplayPort-Anschlüssen positiv hervorgehoben wird. Zur physischen Verarbeitung und Haltbarkeit ist die **Datenlage mit nur einer Quelle äußerst dünn**, weshalb hierzu keine verlässliche Aussage getroffen werden kann. Bei den ungeschönten Kritikpunkten steht die __VA-typische Schlierenbildung__ im Vordergrund. Dieses Phänomen ist ein **bestätigtes, wiederkehrendes Problem bei schnellen Bewegungen**, das in zwei konkreten Nutzerberichten im Detail beschrieben wird. Ein Anwender berichtet beim Scrollen von einem störenden Übergangseffekt, bei dem sich Bilder kurzzeitig überlagern, während ein anderer Nutzer von dunklen Schatten hinter bewegten Objekten berichtet. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft ein mögliches Bildflackern im Zusammenhang mit _FreeSync_, welches jedoch mit nur einer Nennung als absoluter ==Einzelfall== einzustufen ist und sich durch die Deaktivierung der Funktion im Bildschirmmenü beheben ließ. Darüber hinaus sind in den Nutzerberichten **keine systematischen Defekte oder Langzeitausfälle dokumentiert**. Zu typischen Problemen wie Pixelfehlern, _Backlight-Bleeding_ oder einer Überhitzung im normalen Betrieb gibt es in den vorliegenden Quellen keine belastbaren Belege, was als Datenlücke verbleibt. Auch zu einer vorzeitigen Alterung der Bauteile oder häufigen Rücksendungen lässt die dünne Datenlage der öffentlich dokumentierten Berichte keinen Rückschluss zu. Käufer sollten sich daher primär auf die bekannten konstruktiven Einschränkungen wie die potenzielle Bewegungsunschärfe des VA-Panels bei anspruchsvollen, schnellen Bildwechseln einstellen.
Lieferumfang, Zubehör und Voraussetzungen
Im Lieferumfang des Monitors befinden sich neben dem Bildschirm selbst ein Stromkabel, das passende Netzteil zur externen Stromversorgung sowie ein DisplayPort-Kabel. Ebenfalls enthalten sind der Standfuß und eine gedruckte Bedienungsanleitung, sodass die grundlegende Inbetriebnahme ohne zusätzliche Kabelkäufe erfolgen kann. Wer den Bildschirm jedoch an der Wand oder einem Schwenkarm befestigen möchte, muss eine eigene Halterung erwerben, da im Paket keine Montagesysteme enthalten sind. Eine **VESA-Aufnahme im Format 100 x 100 mm** ist zwar vorhanden, die genauen Spezifikationen für Schrauben oder Befestigungsplatten sind in den Herstellerdaten jedoch nicht näher belegt. Bezüglich der Softwareunterstützung ist ein dedizierter USB-Anschluss verbaut, der laut Anleitung ausschließlich für Systemaktualisierungen vorgesehen ist. Eine **separate Steuerungs-Software oder App ist nicht dokumentiert**, weshalb Anpassungen direkt am Gerät vorgenommen werden müssen. Die herstellerseitige Garantie läuft über die AXDIA Service-Center und deckt innerhalb der ersten ==12 Monate ab Kaufdatum== Material- und Fabrikationsfehler ab. Nach diesem Zeitraum greift eine Reparatur oder ein Austausch nur noch bei einem nachweisbaren Produktionsfehler, wobei Angaben zu einer langfristigen Ersatzteilbevorratung in den Unterlagen gänzlich fehlen. Für den Betrieb des Monitors wird eine Stromquelle benötigt, die das mitgelieferte Netzteil mit einer Eingangsspannung von 100 bis 240 V speist, um die geräteseitige Eingabe von **DC 19 V bei 3,42 A** bereitzustellen. Als Bildquellen eignen sich PCs, Notebooks oder Spielkonsolen, die über kompatible Ausgänge verfügen. Über die zwei Anschlüsse des Typs _DisplayPort 1.4_ kann die maximale WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von bis zu 180 Hz genutzt werden. Wer stattdessen die beiden _HDMI 2.1 TMDS_-Eingänge verwendet, ist auf eine maximale Übertragung von bis zu 144 Hz bei gleicher Auflösung beschränkt. Eine Synchronisierung der Bildraten wird über AMD _FreeSync_ ermöglicht, wofür eine kompatible Grafikkarte im System verbaut sein muss. __Ausdrücklich nicht unterstützt__ wird die direkte Nutzung von USB-C-Videoquellen, da entsprechende USB-C-Schnittstellen mit Power Delivery am Monitor mit ==0 W== angegeben und physisch nicht vorhanden sind. Auch ein KVM-Switch, eine integrierte Webcam oder eingebaute Lautsprecher sind im Datenblatt nicht belegt. Für die Audioausgabe muss daher zwingend ein externer Kopfhörer oder ein Soundsystem an den integrierten Klinken-Audio-Ausgang angeschlossen werden.
Preislage und der richtige Kaufzeitpunkt
**Die aktuelle Preislage des Monitors bewegt sich in einer Spanne von ungefähr 170 bis 190 Euro**, wobei einzelne Listungen auf Vergleichsplattformen Angebote ab ==169,98 Euro== bis 189,99 Euro ausweisen. Bereits im Januar 2025 stabilisierte sich der Marktpreis wieder bei 169,99 Euro, was zeigt, dass das Preisniveau trotz kleinerer Ausschläge nach unten relativ stabil bleibt. **Gemessen an der Ausstattung und dem Gesamtscore von 79.1 Punkten ordnet sich das Gerät als solide Budget-Option in die Kategorie der Curved Gaming-Monitore ein.** Die herstellerseitig gedeckelte Bewertung der _Bildqualität_ und HDR-Leistung von 80 von 100 Punkten sowie die Gaming-Performance von 85 von 100 Punkten stehen in einem sehr attraktiven Verhältnis zu Anschaffungskosten von unter 190 Euro. Einschränkungen zeigen sich jedoch in der Teilbewertung der Ergonomie sowie beim Preis-Leistungs-Verhältnis, das aufgrund der rein datenblattbasierten Fakten ohne unabhängige Labortests auf einen Score von 65 von 100 Punkten festgelegt wurde, was preisbewusste Käufer bei der Einordnung berücksichtigen sollten. **Ein strategischer Kaufzeitpunkt hängt stark von temporären Rabattaktionen ab, da sich ein saisonales Preismuster in den vorliegenden Handelsdaten nicht eindeutig nachweisen lässt.** Da der niedrigste dokumentierte Preis von 144,49 Euro im Rahmen einer befristeten Aktion im Januar 2025 erzielt wurde, lohnt sich das Warten auf ähnliche Sonderangebote, um das Budget optimal zu nutzen. Das Gerät wird seit mindestens ==8. Oktober 2024== vertrieben, und ein direkter, offiziell bestätigter Nachfolger ist in den Herstellerunterlagen von AXDIA bisher nicht belegt. Als marktinterne Alternativen existieren lediglich Schwestermodelle wie der ältere _ODYS Q27 PRO_ mit 165 Hz oder der technisch ähnliche _Q27-X_. **Unter Berücksichtigung aller Leistungsdaten ist der Kauf des Monitors ab einem Preis von unter 170 Euro sachlich klar zu empfehlen.** In diesem Preisbereich bietet die Kombination aus WQHD-Auflösung, einer Bildwiederholrate von 180 Hz und dem statischen Kontrastverhältnis von 5000:1 einen hohen Gegenwert, der von Konkurrenten wie dem AOC CQ27G4X für 164,99 Euro nur knapp erreicht wird. __Vorsicht geboten__ ist hingegen bei Angeboten, die die Marke von 190 Euro überschreiten, da in diesem Segment die konstruktiven Schwächen wie die potenzielle Schlierenbildung des VA-Panels und das Fehlen einer integrierten _Flimmerfrei-Technologie_ schwerer wiegen und die Attraktivität der ansonsten starken Gaming-Spezifikationen schmälern.
Wann ein anderes Modell besser passt
**Bei der Entscheidung zwischen dem ODYS Q27 PRO-X und Konkurrenzmodellen sollten Gamer die spezifischen Anschluss- und Leistungsdaten genau abwägen.** Wer beispielsweise Wert auf eine integrierte HDR-Zertifizierung und anerkannte Synchronisationstechnologien legt, findet im AOC CQ27G4X für 164,99 Euro eine relevante Alternative, die _DisplayHDR 400_ und FreeSync Premium bietet, allerdings bei nur einem DisplayPort-Anschluss im Vergleich zu den zwei DisplayPort-1.4-Schnittstellen des ODYS-Modells. Für Spieler, denen eine Bildwiederholrate von 165 Hz anstelle der beim PRO-X gebotenen 180 Hz ausreicht, stellt der Samsung Odyssey G5 G55C für rund 145,00 Euro eine günstigere Option dar, auch wenn für diesen Konkurrenten wichtige Kenngrößen wie Kontrast und Helligkeit in den vorliegenden Marktberichten unvollständig dokumentiert sind. **Auch markenintern zeigt sich ein differenziertes Bild bei der Modellauswahl.** Der ältere ODYS Q27 PRO bietet für 159,99 Euro ebenfalls ein VA-Panel mit einer Krümmung von 1500 mm und einer Helligkeit von 400 cd/m², ist jedoch genau wie der Samsung Odyssey G5 auf maximal 165 Hz limitiert. Der ODYS Q27 PRO-X bleibt somit die passendere Wahl, wenn die volle Bandbreite von bis zu ==180 Hz über DisplayPort== und die vielseitige Konnektivität mit zwei HDMI-2.1- und zwei DisplayPort-1.4-Anschlüssen für den Betrieb mehrerer Zuspieler im Vordergrund stehen. Wer hingegen eine nachgewiesene flimmerfreie Darstellung sucht, muss sich nach anderen Geräten umsehen, da der PRO-X laut Datenblatt keine Flimmerfrei-Technologie besitzt.
Fazit: für wen sich das lohnt
**In der Gesamtschau ist der ODYS Q27 PRO-X eine klare Empfehlung für preisbewusste PC-Spieler, die ein immersives Curved-Erlebnis im WQHD-Format suchen.** Dank des hohen statischen Kontrastverhältnisses von 5000:1 und der sRGB-Farbraumabdeckung von 122 % eignet sich das Modell hervorragend für atmosphärische Open-World-Spiele und kontrastreiche Multimedia-Anwendungen. Die kurze Reaktionszeit von 1 ms und die hohe Bildwiederholrate von 180 Hz unterstützen zudem ein flüssiges Gameplay. Laut dem Testurteil von Testberichte.de aus dem Jahr 2025 erzielt das Gerät die ==Note 1,6 gut==, wobei insbesondere die hohe Auflösung und die Kontraststärke gelobt werden. __Eine deutliche Gegenanzeige__ gilt jedoch für Anwender, die den Monitor primär für farbkritische Arbeiten nutzen möchten oder empfindlich auf Bewegungsunschärfe reagieren. Da eine herstellerunabhängige Messung zur Farbtreue fehlt und vereinzelte Nutzerberichte über VA-typische Schlierenbildung bei schnellen Bildwechseln berichten, sollten professionelle Bildbearbeiter von einem Kauf absehen. Zudem besteht eine __offene Datenlücke__ bezüglich der VESA-Kompatibilität und einer offiziellen HDR-Zertifizierung, da diese Parameter im Datenblatt nicht belegt sind. Auch das Fehlen eines Blaulicht-Filters schränkt den Komfort bei langen, nächtlichen Sessions ein.