Gawfolk - 68,6 cm (27
Gawfolk · Gaming-Monitore
Der Gawfolk 27-Zoll-Gaming-Monitor bietet eine Bildwiederholrate von 200 Hz, ein geschwungenes VA-Panel und flexible ergonomische Funktionen wie Pivot.
Stärken
- Hohe Bildwiederholrate: Bietet flüssige Darstellungen mit bis zu 200 Hz und unterstützt FreeSync gegen Tearing.
- Umfangreiche Ergonomie: Flexibel einstellbar dank Höhenverstellbarkeit, Pivot-Funktion und einer VESA-Halterung.
- Gutes Kontrastverhältnis: Das VA-Panel liefert ein hohes Kontrastverhältnis von 3000:1 für tiefe Schwarzwerte.
- Immersives Curved-Design: Die Krümmung von 1800 mm sorgt für ein verbessertes Sichtfeld beim Spielen und Arbeiten.
Schwächen
- Geringe Pixeldichte: Die Full-HD-Auflösung wirkt auf einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll nicht optimal scharf.
- Eingeschränkte Helligkeit: Mit einer Helligkeit von nur 250 cd/m² ist der Bildschirm für helle Räume weniger geeignet.
- Ghosting-Neigung: Nutzerberichte weisen auf paneltypische Schlieren (Ghosting) bei schnellen Bildbewegungen hin.
Bewertung im Detail
- Gaming-Performance & Reaktionsschnelligkeit: 85.0/100 — 200 Hz, Reaktionszeit 1 ms (Herstellerangabe, nicht gemessen). Gedeckelt auf 85 (Reaktionszeit ist Herstellerangabe, nicht gemessen).
- Bildqualität & Farbdarstellung: 68.0/100 — Auflösung Full HD, Panel VA, 250 cd/m² Herstellerangabe, 98 % sRGB-Gamut-Abdeckung.
- Display-Spezifikation & Immersion: 70.0/100 — Datenblattbasis (4 belegte Angaben): DisplayPort-Anschlüsse: 1, HDMI-Spezifikation: HDMI 2.0, DisplayPort-Spezifikation: DisplayPort 1.4, Krümmungsradius: 1800. Auf 70 gedeckelt, da keine unabhängige Messung vorliegt.
- Konnektivität & Schnittstellen: 65.0/100 — Anschlüsse: 1× HDMI, 1× DisplayPort, 1× USB-A, 1× VGA/D-Sub, integrierter USB-Hub (USB-A).
- Ergonomie: 100.0/100 — höhenverstellbar, Pivot, VESA-Aufnahme.
Geeignet für
- Budgetbewusste Spieler, die eine sehr hohe Bildwiederholrate von 200 Hz für flüssiges Gaming suchen.
- Homeoffice-Anwender, die von der flexiblen Ergonomie inklusive Pivot und Höhenverstellbarkeit profitieren.
- Casual-Gamer, die ein immersives Spielerlebnis durch ein geschwungenes 1800-mm-Curved-Design bevorzugen.
Nicht geeignet für
- Professionelle Grafiker, die eine besonders weite Farbraumabdeckung über sRGB (98 %) hinaus benötigen.
- Gamer mit Fokus auf extrem schnelle Shooter, die empfindlich auf paneltypische Schlieren reagieren.
- Anwender in sehr hellen Arbeitsumgebungen, für die die Helligkeit von 250 cd/m² unzureichend sein kann.
Einordnung: Wo dieses Modell steht
Der Gawfolk 27-Zoll-Bildschirm positioniert sich als eine extrem preisgünstige Option in der Kategorie der _Gaming-Monitore_ und richtet sich vor allem an preisbewusste Einsteiger und Gelegenheitsspieler. Mit einem ==Gesamtscore von 75.3== bietet das Gerät einen soliden Einstieg in die Welt des flüssigen Spielens, ohne das Budget übermäßig zu strapazieren. Die gängige Marktpreisspanne von etwa 109,99 € bis 189,99 € unterstreicht diesen Anspruch deutlich. **Dieses Modell ist speziell für Nutzer konzipiert**, die einen großen, gekrümmten Bildschirm suchen, aber keine hohen Summen investieren möchten. Im Vergleich mit etablierten Konkurrenzmodellen wie dem AOC 24G2U oder dem iiyama G-Master G2770HSU-B1 setzt Gawfolk vor allem auf ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Blick auf die belegte Testlandschaft zeigt, dass die Produktlinie der Marke für ihre Zwecke gut angenommen wird. So bescheinigt beispielsweise ein Testbericht von Testberichte.de (2021) dem verwandten Modell GF270F die Note 1,7 (gut) und lobt vor allem die Bildqualität und das Verhältnis von Preis zu Leistung, weist jedoch auch auf Schwächen bei den Lautsprechern und der Menüführung hin. **Der systematische Vergleich zeigt das Sparpotenzial**, auch wenn Käufer bei der Ausstattung gewisse Abstriche im Detail akzeptieren müssen.
Die Technik, übersetzt in Alltag
In technischer Hinsicht basiert der Monitor auf einem _VA-Panel_ im gängigen Seitenverhältnis von 16:9, das eine Full-HD-Auflösung bietet. Durch die Bauart als _Curved-Monitor_ mit einem Krümmungsradius von 1800 mm wird ein immersiveres Seherlebnis erzeugt. Das statische Kontrastverhältnis liegt bei starken 3000:1, was für tiefe Schwarzwerte sorgt, während die Helligkeit laut Herstellerangabe bei 250 cd/m² liegt. **Die Krümmung verbessert die räumliche Wahrnehmung**, allerdings kann die Full-HD-Auflösung auf der Diagonale von 27 Zoll bei geringem Sitzabstand etwas weniger scharf wirken als höhere Auflösungen. Für die Bildübertragung bietet das Gerät eine ==Bildwiederholrate von 200 Hz== sowie eine maximale übertaktete Bildwiederholrate von 180 Hz bei einer herstellerseitig angegebenen Reaktionszeit von 1 ms. Käufer müssen jedoch beachten, dass __HDMI-Verbindungen die Bildwiederholrate einschränken__, da über den integrierten HDMI 2.0-Port oft nicht die volle Leistung abgerufen werden kann und für die maximale Frequenz der DisplayPort 1.4-Anschluss verwendet werden sollte. Die Konnektivität wird mit 65/100 Punkten bewertet und umfasst je einen HDMI- und DisplayPort-Anschluss, einen VGA-Eingang sowie einen integrierten USB-Hub mit einem USB-A-Anschluss. **Herausragend ist die Ergonomie-Wertung**, die dank Höhenverstellbarkeit, einer _Pivot-Funktion_ und einer VESA-Halterung von 75 x 75 mm mit der maximalen Punktzahl von 100/100 abschneidet.
Im Einsatz: konkrete Szenarien
**Für den alltäglichen Einsatz im Heimbüro erweist sich der Bildschirm als funktionale Lösung**, wenn man die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten gezielt nutzt. Bei einem typischen Arbeitstag von acht Stunden summiert sich der Stromverbrauch bei einer Leistungsaufnahme von 48 W auf insgesamt 0,384 Kilowattstunden pro Tag. Dank der Pivot-Funktion lässt sich die 27 Zoll große Bildfläche hochkant drehen, was das Lesen langer Textdokumente oder Codezeilen erleichtert, während das _VA-Panel_ mit einem statischen Kontrastverhältnis von 3000:1 für ausreichend scharfe Textkontraste sorgt. Allerdings müssen Nutzer bei einem üblichen Sitzabstand von etwa 60 cm berücksichtigen, dass die Pixeldichte bei einer Full-HD-Auflösung auf dieser Diagonale geringer ausfällt als bei höher auflösenden Displays, was sich in einer leicht reduzierten Schärfe von Schriften bemerkbar machen kann. **Im Gaming-Szenario zeigt das Gerät bei schnellen Spielrunden deutliche Stärken und Schwächen**, die vor allem durch die Panel-Technologie bestimmt werden. Die hohe Bildwiederholrate von ==200 Hz== sorgt im Zusammenspiel mit _FreeSync_ für eine flüssige Bewegungsvorschau bei Rennsimulationen oder Shootern. Dennoch berichten Anwender in der Praxis vereinzelt von _Ghosting_ oder Schlierenbildung bei schnellen Farbumschlägen, was eine typische Eigenschaft von VA-Panels bei dunklen Szenen darstellt. __Echte Einschränkungen__ ergeben sich zudem, wenn der Monitor über den HDMI 2.0-Port anstelle des DisplayPort 1.4-Anschlusses betrieben wird, da hierdurch die Bildfrequenz oft auf 120 Hz limitiert wird.
Kaufkriterien im Einzelcheck
**Bei der ergonomischen Anpassung erzielt das Modell die Höchstwertung**, was im Budgetsegment eine Seltenheit darstellt. Die Ergonomie-Wertung von 100/100 Punkten spiegelt die physische Flexibilität wider, die durch die Höhenverstellbarkeit, die Pivot-Funktion und die VESA-Halterung von 75 x 75 mm ermöglicht wird. Die Gaming-Tauglichkeit wird mit 85/100 Punkten bewertet, da die hohe Bildwiederholrate von bis zu 200 Hz und die herstellerseitig angegebene Reaktionszeit von 1 ms überzeugen, wenngleich das Fehlen eines _Nvidia G-Sync_ Hardware-Moduls und das Fehlen einer _Motion Blur Reduction_ die Wertung dämpfen. Für die Konnektivität verbleiben 65/100 Punkte, da neben dem integrierten USB-Hub mit nur einem USB-A-Anschluss auch ein USB-C-Anschluss vorhanden ist, aber ein _KVM-Switch_ komplett fehlt. **Deutliche Abstriche müssen Käufer bei der visuellen Darstellung und der Effizienz hinnehmen**, wie die verbleibenden Scores verdeutlichen. Die Bildqualität erreicht lediglich 68/100 Punkte, was auf die Kombination aus Full-HD-Auflösung, einer moderaten Helligkeit von 250 cd/m² und einer DCI-P3-Farbraumabdeckung von nur 71 % zurückzuführen ist, obwohl der sRGB-Farbraum zu 98 % abgedeckt wird. Die Multimedia-Ausstattung sichert sich solide 70/100 Punkte, gestützt durch die integrierten Lautsprecher und den vorhandenen Audio-Ausgang für Kopfhörer. Am schwächsten schneidet die ==Energieeffizienz mit 55/100 Punkten== ab, da eine Leistungsaufnahme von 48 W im Betrieb für ein Full-HD-Display relativ hoch ausfällt und eine offizielle Energieeffizienzklasse laut Datenblatt nicht belegt ist.
Was Nutzer und Fremdtests berichten
**Die praktische Erfahrungslage zeichnet ein gemischtes Bild, bei dem vor allem das Verhältnis von Anschaffungspreis zu gebotener Leistung gelobt wird.** In insgesamt fünf unabhängigen Quellen mit acht Nennungen bewerten Nutzer das Preis-Leistungs-Verhältnis als sehr positiv, mahnen jedoch an, die Erwartungen an ein solches Budget-Modell realistisch zu halten. Auch der Fremdtest von Testberichte.de (2021) vergibt für das verwandte Modell GF270F die Note ==1,7 gut==, lobt das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Bildqualität, merkt jedoch Schwächen bei der Menüführung an. Zur Gaming-Leistung äußern sich vier unabhängige Quellen überwiegend positiv und beschreiben den Monitor als flott, wenngleich vereinzelt _Ghosting_ in schnellen Spielen thematisiert wird. **Bei der Alltagstauglichkeit und der physischen Konstruktion zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Datenblatt-Werten und den Anwenderberichten.** Während das geprüfte Modell dank Höhenverstellbarkeit und Pivot physisch flexibel ist, wird die mechanische Stabilität des Standfußes in drei unabhängigen Quellen als gemischt beschrieben, da die Konstruktion im Alltag teils leicht wackelt. Für Office-Arbeiten und Multimedia-Anwendungen äußern sich vier Quellen überwiegend positiv, verweisen aber auf eine abnehmende Schärfe bei der Full-HD-Auflösung auf 27 Zoll. Bezüglich der Lautstärke oder störender Betriebsgeräusche liegt eine __zu dünne Datenlage__ vor, da hierzu nur eine einzige Nennung existiert und somit keine verlässliche Aussage getroffen werden kann. **In der Praxis offenbaren sich herstellertypische Schwächen des verwendeten VA-Panels, die über mehrere Quellen hinweg als wiederkehrendes Muster bestätigt sind.** Käufer berichten mehrfach von _Black Smearing_, also störenden Schlieren bei dunklen Szenen, was eine bekannte Eigenschaft dieser Panel-Technologie darstellt. Ebenso wird ein deutliches __Nachziehen bei schnellen Bewegungen__ in mehreren Berichten bemängelt, was die Eignung für sehr dynamische Titel einschränkt. Diese Probleme treten plattformübergreifend auf, weshalb einzelne Nutzer den Monitor aufgrund dieses Effekts sogar wieder retournierten. **Neben den konstruktionsbedingten Bildeigenschaften gibt es vereinzelte Berichte über qualitative Mängel im Langzeitbetrieb, die jedoch eher als Einzelfälle einzustufen sind.** So wird in einem Erfahrungsbericht geschildert, dass nach einigen Monaten einzelne Pixel ausgefallen sind, was jedoch nicht als flächendeckendes Serienproblem belegt ist. Auch das Fehlen eines _sRGB-Clamp-Modus_ wird mehrfach kritisiert, da die Farben dadurch ab Werk als übersättigt empfunden werden. Wer das Gerät über den integrierten HDMI 2.0-Port anschließt, muss sich zudem mit einer ==Limitierung auf 120 Hz== abfinden, was die beworbenen 200 Hz unzugänglich macht, sofern nicht auf den DisplayPort-Anschluss ausgewichen wird.
Lieferumfang, Zubehör und Voraussetzungen
**Der Lieferumfang des Gawfolk-Monitors umfasst alle grundlegenden physischen Komponenten, die für den direkten Start an einer Signalquelle benötigt werden.** Neben dem eigentlichen Bildschirmgehäuse liefert der Hersteller einen passenden *Monitorständer*, der sich aus einer Basis und einem Verbindungsstück zusammensetzt. Für die Verkabelung sind sowohl ein HDMI-Kabel als auch ein DisplayPort-Kabel im Paket enthalten. Die Stromversorgung wird über ein beiliegendes Netzteil mit dem dazugehörigen Netzkabel realisiert. Ergänzt wird das Zubehör durch die für die Montage notwendigen Schrauben sowie eine gedruckte Bedienungsanleitung. Sollten einzelne Kleinteile beschädigt sein oder fehlen, müssen sich Käufer direkt an den Kundensupport wenden, da eine separate Verfügbarkeit von herstellereigenen Ersatzteilen in den Dokumenten nicht belegt ist. Hinsichtlich der Softwareunterstützung und Garantiefristen müssen Käufer bei diesem Modell mit einer spürbar eingeschränkten Absicherung planen. Für das 27-Zoll-Gerät existiert ==keine eigene Begleitsoftware== oder App zur Steuerung der Monitorfunktionen über das Betriebssystem. Auch ein konkreter Zeitraum für zukünftige Firmware-Aktualisierungen ist offiziell nicht ausgewiesen, weshalb der Update-Support als unbekannt einzustufen ist. Der Hersteller gewährt einen After-Sales-Service und eine Garantie von 12 Monaten ab Kaufdatum. Zudem sichern Händlerplattformen wie Amazon eine zeitlich begrenzte, __30-tägige Rückgabefrist__ für den Fall eines Defekts oder Nichtgefallens zu, um einen Umtausch oder eine Erstattung abzuwickeln. **Für den Betrieb des Monitors sind eine externe Stromquelle sowie kompatible Signalquellen mit den entsprechenden Übertragungsstandards zwingend erforderlich.** Die Verbindung zu einem PC, Notebook oder einer modernen Spielkonsole erfolgt über die rückseitigen Anschlüsse. Hierfür stehen ein HDMI-Anschluss nach der *HDMI 2.0-Spezifikation* sowie ein DisplayPort-Anschluss nach der *DisplayPort 1.4-Spezifikation* zur Verfügung. Während das Display eine native Bildwiederholrate von ==200 Hz== beziehungsweise eine maximale übertaktete Bildwiederholrate von 180 Hz ermöglicht, __limitiert der HDMI-Port__ die Bildübertragung bei vielen herkömmlichen Zuspielern auf eine maximale Frequenz von 120 Hz. Für die Einbindung sehr alter Computer oder spezieller Industrie-Hardware verbaut der Hersteller zusätzlich einen analogen VGA/D-Sub-Anschluss. **Die physische und funktionelle Integration des Monitors in ein bestehendes Desktop-Schnittstellennetzwerk erfordert die Beachtung spezifischer Systemgrenzen.** Zur Montage an Schwenkarmen oder Wandhalterungen ist eine *VESA-Halterung* mit dem exakten Lochmaß von 75 x 75 mm zwingend erforderlich. Die Audio-Ausgabe kann wahlweise über die integrierten Lautsprecher oder den analogen 3,5-mm-Audio-Ausgang an externe Kopfhörer geleitet werden. Zur Synchronisation der Bildraten wird die *FreeSync*-Technologie für eine variable Bildwiederholrate (*VRR*) unterstützt, während ein dediziertes Nvidia G-Sync Hardware-Modul ausdrücklich nicht verbaut ist. Obwohl ein integrierter USB-Hub mit einem USB-A-Anschluss sowie ein USB-C-Anschluss vorhanden sind, müssen Nutzer auf eine *DSC-Unterstützung* sowie auf einen integrierten KVM-Switch vollständig verzichten.
Preislage und der richtige Kaufzeitpunkt
**Die Preisgestaltung für die Gawfolk-Monitore in der 27-Zoll-Klasse bewegt sich konsequent in einem sehr niedrigen Bereich und spricht gezielt preisbewusste Käufer im Einstiegssegment an.** Der _Marktpreis_ für diese Bildschirme liegt üblicherweise in einer Spanne von 109,99 € bis 189,99 €, wobei für den Käufer __keine verlässliche UVP__ als offizieller Orientierungspunkt des Herstellers dokumentiert ist. Einzelne belegte Händlerpreise wie 119,99 €, 129,99 €, 146,99 € sowie 158,39 € bis hin zu 184,02 € zeigen, dass das Gerät im Vergleich zu etablierten Markenprodukten extrem aggressiv platziert ist. Der niedrigste konkret nachgewiesene Preis für die Modellvariante GF270H lag im August 2026 bei exakt 109,99 € auf Vergleichsplattformen bei nur einem einzigen aktiven Angebot. **Im Verhältnis zur Gesamtwertung zeigt sich eine überdurchschnittliche ökonomische Attraktivität, da der Monitor trotz des extrem geringen Budgets eine beachtliche funktionale Tiefe bietet.** Mit einem Gesamtscore von ==75.3 Punkten== liefert das Gerät eine absolut solide Leistung im Segment der Gaming-Monitore ab. Während der Ergonomie-Score mit 100/100 Punkten dank vollständiger Höhenverstellbarkeit und Pivot-Funktion das absolute Maximum erreicht, schränken der Bildqualität-Score von 68/100 Punkten und der Energieeffizienz-Score von 55/100 Punkten die Wertung ein. Da für das Modell keine Energieeffizienzklasse belegt ist und die Leistungsaufnahme im Betrieb bei 48 W liegt, müssen langfristig etwas höhere Folgekosten einkalkuliert werden, was die Preislage jedoch angesichts der geringen Anschaffungskosten kaum schmälert. **Da für diesen speziellen Monitor keine zyklischen Preisnachlässe oder saisonalen Rabattmuster historisch dokumentiert sind, bestimmt vor allem der aktuelle Marktstatus den idealen Zeitpunkt für den Kauf.** In den vorliegenden Handelsdaten existiert kein namentlich nachgewiesener Nachfolger oder Vorgänger, weshalb kein klassischer, generationsbedingter Preisverfall zu erwarten ist. Käufer sollten jedoch dringend beachten, dass vereinzelte Listungen auf Plattformen wie Amazon bereits explizit als __Auslaufartikel__ deklariert sind, was auf ein nahendes Ende der Produktion hindeuten könnte. Da andere Online-Händler den Monitor zeitgleich als lagernd und mit kostenlosem Versand aufführen, bleibt die Verfügbarkeit im Moment zwar stabil, könnte sich bei einem vollständigen Produktionsstopp aber rasch verknappen. **Ein Erwerb des Monitors ist aus wirtschaftlicher Sicht insbesondere dann uneingeschränkt zu empfehlen, wenn sich das Angebot im Online-Handel dem historischen Tiefstpreis annähert.** Sobald das Modell zu einem Marktpreis von exakt ==109,99 Euro== oder knapp darüber verfügbar ist, ist das Verhältnis aus Kosten und Nutzen als hervorragend einzustufen. Liegt der Preis hingegen nahe der Obergrenze von 189,99 €, sollten Interessenten abwarten oder direkt auf besser ausgestattete Konkurrenzmodelle ausweichen. Da der Hersteller zudem nur eine eingeschränkte Garantie von 12 Monaten gewährt und keinerlei Zusagen zu zukünftigen Software- oder Firmware-Updates existieren, lohnt sich die Anschaffung primär als kurzfristige, preiswerte Lösung für Gelegenheitsspieler.
Wann ein anderes Modell besser passt
Für Anwender, denen eine scharfe Textdarstellung und eine höhere Auflösung auf einer Diagonale von 27 Zoll wichtig sind, stellen Modelle wie der ASUS TUF VG27AQ oder der BenQ MOBIUZ EX2710Q die bessere Wahl dar. Während das Gawfolk-Modell bauartbedingt auf die *Full HD*-Auflösung beschränkt ist, bieten diese Konkurrenzgeräte eine deutlich höhere *WQHD*-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Das führt im alltäglichen Mischbetrieb zu einer feineren Pixeldichte und verhindert, dass Schriften bei normalem Sitzabstand unscharf wirken. Zudem setzen diese Mitbewerber auf die *IPS*-Panel-Technologie, welche im Vergleich zum im Gawfolk verbauten *VA*-Panel stabilere Betrachtungswinkel bietet, auch wenn dafür ein geringerer Kontrast als der hier gebotene statische Wert von 3000:1 in Kauf genommen werden muss. Wer hochkompetitive, extrem schnelle Shooter spielt und Schlierenbildung um jeden Preis vermeiden möchte, sollte eher zu etablierten IPS-Alternativen wie dem iiyama G-Master G2770HSU-B1 oder dem AOC 24G2U greifen. Zwar wirbt der Gawfolk mit einer übertakteten Bildwiederholrate von bis zu 180 Hz und einer nominalen Bildwiederholrate von 200 Hz bei einer Reaktionszeit von 1 ms, doch weisen Nutzerberichte bei schnellen Bewegungen mehrfach auf spürbares *Ghosting* und __Black Smearing__ hin, was eine typische Schwäche preiswerter VA-Monitore in dunklen Szenen darstellt. Ein kleineres Modell wie der AOC 24G2U bietet trotz nominell geringerer 144 Hz dank IPS-Technik oft eine sauberere Bewegungsschärfe ohne störendes Nachziehen. Wer zudem auf eine zertifizierte Helligkeitsleistung setzt, findet in den Konkurrenzgeräten oft verlässlichere Angaben als die hier spezifizierten ==250 cd/m²==, die ohne offizielle Zertifizierungen auskommen müssen.
Fazit: für wen sich das lohnt
In der Gesamtbetrachtung ist der Gawfolk 27-Zoll-Monitor eine preislich unschlagbare Empfehlung für Budget-Gamer und Gelegenheitsnutzer, die eine flüssige Darstellung zum kleinsten Preis suchen. Seine Stärken spielt das Gerät vor allem beim Gelegenheits-Gaming und im klassischen Büroalltag aus, wo die Kombination aus hoher Bildwiederholrate, integrierten Lautsprechern und der hervorragenden Ergonomie mit Höhenverstellbarkeit und *Pivot-Funktion* punktet. Eine klare Gegenanzeige besteht hingegen für professionelle Esportler sowie für Anwender im Bereich der professionellen Bildbearbeitung. Da die *DCI-P3*-Farbraumabdeckung bei lediglich 71 % liegt und der sRGB-Farbraum zu 98 % abgedeckt wird, __fehlen dem Gerät__ die Voraussetzungen für farbkritische Arbeiten, zumal auch ein dedizierter sRGB-Clamp-Modus in Nutzerberichten als unbrauchbar oder nicht vorhanden beschrieben wird. Kaufinteressenten müssen sich vor der Anschaffung bewusst sein, dass dieses preiswerte Einstiegsmodell mit einigen nicht unerheblichen Datenlücken behaftet ist. So macht der Hersteller keinerlei Angaben zur exakten Latenzzeit oder zum realen *Input Lag*, weshalb die beworbene Reaktionszeit von 1 ms als reiner theoretischer Richtwert ohne unabhängige Laborbestätigung zu betrachten ist. Zudem ist unklar, wie lange der technische Support durch Firmware-Updates aufrechterhalten wird, da hierzu offizielle Zusagen gänzlich fehlen. Wer diese Einschränkungen und die mäßige Helligkeit von 250 cd/m² akzeptiert, erhält mit dem Gawfolk-Bildschirm dennoch einen funktionalen und dank VESA-Aufnahme flexibel montierbaren ==Einstiegs-Gaming-Monitor== mit erstaunlich guten Ergonomie-Features für ein sehr überschaubares Budget.