acer Predator Gaming Monitor
Acer · Gaming-Monitore
Der Acer Predator Gaming Monitor bietet auf 27 Zoll eine WQHD-Auflösung, extrem schnelle 360 Hz und umfangreiche Ergonomieoptionen wie Pivot.
Stärken
- Extrem flüssige Spieldarstellung dank einer maximalen übertakteten Bildwiederholrate von 360 Hz.
- Sehr schnelle Reaktionszeit von 0.5 ms laut Herstellerangabe für minimale Bewegungsunschärfe.
- Hohe Flexibilität durch ergonomische Anpassungen wie Höhenverstellbarkeit, Pivot-Funktion und VESA-Halterung.
- Moderne Konnektivität mit zwei HDMI 2.1 Anschlüssen, USB-C-Schnittstelle und einem integrierten KVM-Switch.
- IPS-Panel mit einer Helligkeit von 400 cd/m² und 90 % DCI-P3 Farbraumabdeckung laut Datenblatt.
Schwächen
- Erhöhter Stromverbrauch im Betrieb mit einer Leistungsaufnahme von 44 W und Energieeffizienzklasse F.
- Kein integriertes Nvidia G-Sync Hardware-Modul trotz G-Sync-Kompatibilität vorhanden.
- Eingeschränkte Farbtiefe von lediglich 8 Bit, was im Vergleich zu 10-Bit-Panels weniger feine Abstufungen bietet.
- Fehlende Fadenkreuz-Einblendung im On-Screen-Menü, die bei vielen Konkurrenzmodellen zum Standard gehört.
- Nutzerberichte über vereinzelte Bildaussetzer oder Flackern bei sehr hohen Bildwiederholraten.
Bewertung im Detail
- Gaming-Performance & Reaktionsschnelligkeit: 85.0/100 — 360 Hz, Reaktionszeit 0.5 ms (Herstellerangabe, nicht gemessen). Gedeckelt auf 85 (Reaktionszeit ist Herstellerangabe, nicht gemessen).
- Bildqualität & Farbdarstellung: 80.0/100 — Auflösung WQHD, Panel IPS, 400 cd/m² Herstellerangabe, 100 % sRGB-Gamut-Abdeckung. Gedeckelt auf 80 (spec-basiert, keine Labormessung).
- Display-Spezifikation & Immersion: 70.0/100 — Datenblattbasis (4 belegte Angaben): DisplayPort-Anschlüsse: 1, HDMI-Spezifikation: HDMI 2.1, DisplayPort-Spezifikation: 1.4, Krümmungsradius: 1800. Auf 70 gedeckelt, da keine unabhängige Messung vorliegt.
- Konnektivität & Schnittstellen: 100.0/100 — Anschlüsse: 2× HDMI, 1× DisplayPort, 2× USB-A, 1× USB-C, USB-C mit 90 W Power Delivery, integrierter USB-Hub (USB-A).
- Ergonomie: 100.0/100 — höhenverstellbar, Pivot, VESA-Aufnahme.
Geeignet für
- E-Sportler und ambitionierte Gamer, die von einer extrem hohen Bildwiederholrate von 360 Hz profitieren möchten.
- Spieler schneller Genres wie Shooter, die von der angegebenen Reaktionszeit von 0.5 ms profitieren.
- Nutzer mit mehreren Computern, die dank integriertem KVM-Switch und USB-C-Anschluss unkompliziert wechseln wollen.
- Anwender, die Wert auf ergonomische Flexibilität legen und den Monitor im Pivot-Modus oder an einer Halterung nutzen.
Nicht geeignet für
- Umweltbewusste Nutzer, die ein Gerät mit einer besonders sparsamen Energieeffizienzklasse suchen.
- Anwender, die für professionelle Videobearbeitung zwingend eine native Farbtiefe von mindestens 10 Bit benötigen.
- Reine Konsolenspieler ohne PC, die die extremen Bildraten von 360 Hz hardwareseitig gar nicht ausreizen können.
Einordnung: Wo dieses Modell steht
**Die Acer Predator-Modellreihe besetzt das Premium-Segment für ambitionierte Spieler und E-Sportler.** Mit einem Gesamtscore von ==77.5== Punkten ordnet sich die Produktfamilie im oberen Mittelfeld ein. Da der Begriff „Acer Predator Gaming Monitor“ eine ganze Reihe von Geräten umfasst, existiert keine einheitliche UVP; die gängige Preisspanne im deutschen Handel bewegt sich jedoch meist zwischen 250 und 1.200 Euro. In diesem Marktsegment positioniert sich die Serie, die hier beispielhaft mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll aufwartet, als funktionale Zentrale für anspruchsvolle Setups, die hohe Geschwindigkeit und moderne Konnektivität vereinen möchten. **Ein Blick auf externe Analysen verdeutlicht die Stärken dieser Modellreihe in der Praxis.** So lobt der Testbericht von Tom's Hardware aus dem Jahr 2026 ein vergleichbares Modell der Serie, den XB273U F5 mit ebenfalls 360 Hz, als einen der flüssigsten Monitore auf dem Markt. Im Vergleich zu Standard-Bildschirmen punkten die Geräte laut diesem Test vor allem durch eine extrem reduzierte Bewegungsunschärfe. __Kritisch anzumerken__ ist jedoch, dass die Energieeffizienz mit der Energieeffizienzklasse F und einer Leistungsaufnahme von 44 W im Betrieb im modernen Vergleich mäßig ausfällt, was sich im Teilscore von 36 von 100 Punkten widerspiegelt. Auch die integrierten Lautsprecher, die laut Datenblatt vorhanden sind, bieten für Multimedia-Zwecke meist nur einen zweckmäßigen Kompromiss.
Die Technik, übersetzt in Alltag
**Die Kombination aus WQHD-Auflösung und einer enormen Bildwiederholrate von 360 Hz bildet das technische Herzstück.** Für den Nutzer bedeutet das ein extrem scharfes und zugleich flüssiges Bild bei schnellen Bewegungen, was vor allem in _E-Sport_-Titeln von deutlichem Vorteil ist. Die angegebene Reaktionszeit von ==0.5 ms== ist eine reine Herstellerangabe und wurde im Labor nicht unabhängig nachgemessen, weshalb die Gaming-Tauglichkeit auf einen Teilscore von 85 von 100 Punkten gedeckelt ist. Das verbaute _IPS_-Panel sorgt mit einer Helligkeit von 400 cd/m² und einer DCI-P3-Farbraumabdeckung von 90 % für eine solide Darstellung, während das klassische Seitenverhältnis von 16:9 und ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 die gängige Norm bedienen. **In puncto Vielseitigkeit sticht die Ergonomie mit der Höchstwertung von 100 Punkten hervor.** Der Monitor ist nicht nur höhenverstellbar, sondern verfügt auch über eine _Pivot-Funktion_ sowie eine VESA-Halterung von 100 x 100, was eine flexible Montage ermöglicht. Ein Krümmungsradius von 1800 mm sorgt trotz des flachen 16:9-Formats für eine leichte Wölbung im Sichtfeld. Dank des integrierten _KVM-Switches_ und des USB-Hubs lassen sich mehrere Computer steuern, sofern diese über den vorhandenen USB-C-Anschluss oder die zwei HDMI-2.1-Ports verbunden sind. __Einschränkend__ muss erwähnt werden, dass zwar ein _Adaptive Sync_-Standard unterstützt wird, ein echtes Nvidia G-Sync Hardware-Modul jedoch fehlt.
Im Einsatz: konkrete Szenarien
**Im E-Sport-Alltag entfaltet der Monitor sein volles Potenzial bei extrem schnellen Spielen.** Bei einer übertakteten Bildwiederholrate von 360 Hz verbleibt ein einzelnes Bild rechnerisch nur ca. ==2,78 Millisekunden== auf dem Display. Sitzt ein Spieler in einem typischen Abstand von ca. 60 Zentimetern vor der Bildschirmdiagonale von 27 Zoll, deckt das 16:9-Sichtfeld den zentralen Fokus optimal ab. Die _Bewegungsunschärfereduzierung_ (_Motion Blur Reduction_) sorgt in Kombination mit dem _Schwarzstabilisator_ dafür, dass Gegner in dunklen Ecken schnell erkannt werden, während die theoretische Reaktionszeit von 0.5 ms Schlierenbildung minimiert. **Für das flexible Arbeiten und anschließende Spielen im Homeoffice erweist sich die Ausstattung ebenfalls als praktisch.** Über den integrierten KVM-Switch und den USB-Hub lassen sich Tastatur und Maus an zwei Systemen parallel nutzen, um beispielsweise nahtlos vom Arbeits-Notebook am USB-C-Anschluss zum Gaming-PC über den DisplayPort 1,4 umzuschalten. Da der Monitor mit einem Krümmungsradius von 1800 mm nur minimal gebogen ist, bleibt die Darstellung von Tabellen ohne störende Verzerrungen, während die Helligkeit von 400 cd/m² auch bei mäßigem Tageslicht ausreicht. __Einschränkend__ ist jedoch zu beachten, dass eine integrierte Webcam komplett fehlt und für Videokonferenzen extern nachgerüstet werden muss.
Kaufkriterien im Einzelcheck
**Die detaillierte Kriterienprüfung offenbart eine extreme Spanne zwischen Spitzenwerten und deutlichen Schwachstellen.** Die Ergonomie sichert sich mit ==100 von 100 Punkten== die Höchstwertung, da das Gehäuse höhenverstellbar ist, eine Pivot-Funktion bietet und über eine VESA-Halterung von 100 x 100 verfügt. Demgegenüber steht die unzeitgemäße Energieeffizienz, die mit einem Score von lediglich 36 von 100 Punkten bewertet wird; die Einstufung in die Energieeffizienzklasse F und eine Leistungsaufnahme von 44 W im Betrieb belasten das Budget bei intensiver Nutzung messbar. Die Konnektivität wird mit 70 von 100 Punkten bewertet, was den modernen HDMI-2.1-Ports und dem USB-Hub geschuldet ist. **Die Kernbereiche Bild und Spiel zeigen eine solide, wenn auch nicht lückenlose Vorstellung.** Bei der Gaming-Tauglichkeit erreicht der Monitor 85 von 100 Punkten, da die extremen 360 Hz und die Reaktionszeit von 0.5 ms überzeugen, Letztere jedoch als unbestätigte Herstellerangabe zu einer Deckelung führt. Die Bildqualität erhält auf Basis der WQHD-Auflösung, der 8 Bit _Farbtiefe_ und des IPS-Panels mit einer DCI-P3 _Farbraumabdeckung_ von 90 % einen Wert von 80 von 100 Punkten. __Zu beachten__ ist hierbei, dass HDR10-Inhalte zwar unterstützt werden, das Kontrastverhältnis mit 1.000:1 für echte Tiefenschwarz-Effekte jedoch limitiert ist. Die Multimedia-Ausstattung rundet das Paket mit 70 von 100 Punkten ab, wobei die integrierten Lautsprecher und der Audio-Ausgang zwar vorhanden sind, klanglich aber keine Wunder vollbringen.
Was Nutzer und Fremdtests berichten
Die Nutzererfahrungen zur Predator-Reihe zeichnen ein überwiegend positives Bild bei der Spieletauglichkeit und der allgemeinen Darstellung. Bezüglich der Bildqualität und Farbdarstellung äußern sich Anwender bei einer Belegungsdichte von ==acht unabhängigen Quellen== sehr positiv und loben die scharfe Abbildung sowie den hohen Kontrast. Auch die Spieleleistung wird in acht Quellen hervorragend bewertet, wobei Käufer die flüssige Bewegungsdarstellung hervorheben. Für den gemischten Betrieb im Büro bescheinigen fünf Quellen eine hohe Alltagstauglichkeit, __unterstrichen__ wird jedoch eine schlechtere Textdarstellung bei bestimmten Display-Typen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird in sieben Quellen als gemischt beurteilt, da die Anschaffungskosten oft als sehr hoch wahrgenommen werden. Fremdtests bestätigen die hohe Leistungsfähigkeit der Monitor-Modelle im praktischen Einsatz. Das Fachportal _Tom’s Hardware_ bewertete beispielsweise den verwandten XB273U F5 im Jahr 2026 als einen der flüssigsten und schnellsten LCD-Monitore, wobei insbesondere die Bewegungsschärfe gelobt wurde. Auch der Test des XB273K V5 aus dem Jahr 2025 hebt die reichhaltige Ausstattung und die starke Bildqualität für ein Modell unter 400 Dollar hervor, das sowohl für PC- als auch für Konsolenspieler leicht zu empfehlen ist. Im Testkonsens der Fachpresse werden vor allem die extreme Geschwindigkeit und die Reaktionszeiten gelobt, während der Justierungsaufwand und vereinzelte HDR-Schwächen kritisch angemerkt werden. Trotz der guten Leistungsdaten berichten Käufer in Foren und Communities von wiederkehrenden technischen Problemen. Am häufigsten dokumentiert ist ein zeitweises Flackern oder kurze schwarze Bildaussetzer, was in mindestens ==sieben separaten Quellen== für verschiedene Modelle beschrieben wird und oft mit _HDR_ oder der Bildwiederholrate zusammenhängt. Zudem weisen mindestens fünf Berichte auf Pixelfehler hin, wobei betroffene Käufer teilweise bis zu sechs Austauschgeräte anfordern mussten, um ein fehlerfreies Panel zu erhalten. Auch _Backlight Bleeding_ und _IPS Glow_ werden in mindestens drei Berichten als störend bei dunklen Bildinhalten bemängelt, was vor allem bei LCD-Varianten ein systematisches Problem darstellt. Ein weiteres wiederkehrendes Ärgernis betrifft plötzliche Signalverluste über den DisplayPort-Anschluss. Mindestens drei Quellen berichten von einem schwarzen Bildschirm bei aktiver Verbindung, was eventuell auf die Firmware, die Kabel oder Inkompatibilitäten zurückzuführen ist. Da es sich bei den Berichten jedoch um unterschiedliche Predator-Modelle handelt, lässt sich __unterstrichen__ keine pauschale Fehlerquote für das konkrete 27-Zoll-Gerät ableiten. Zu beachten ist zudem eine klare Datenlücke: Eine offizielle, herstellerseitig bestätigte Fehler- und Rücksendestatistik existiert in den vorliegenden Dokumenten nicht, weshalb eine objektive Quantifizierung der Mängel unmöglich bleibt.
Lieferumfang, Zubehör und Voraussetzungen
**Der genaue Lieferumfang dieses Gaming-Monitors lässt sich herstellerseitig nicht universell festlegen**, da die gesamte Predator-Serie stark modell- und länderabhängig ausgeliefert wird. Für das vorliegende 27-Zoll-Gerät mit einer Einstufung in die _Energieeffizienzklasse_ F existiert in den vorliegenden Dokumenten eine spürbare Datenlücke bezüglich des standardmäßig beigelegten Zubehörs. Ob spezifische _DisplayPort-Kabel_, HDMI-Strippen oder ein passendes Netzkabel im Karton enthalten sind, bleibt unklar und ist für die Produktfamilie insgesamt nicht einheitlich belegt. Gesichert ist hingegen für andere offizielle Shop-Modelle aus dem Hause Acer wie den X27U eine ==zweijährige Standard-Garantie==, die direkt über den Hersteller abgedeckt wird. **Auch bei der Software-Ausstattung und der Ersatzteilversorgung müssen Käufer mit Unsicherheiten planen**, da hierzu herstellerseitig keine pauschalen Angaben vorliegen. Eine eigens entwickelte Monitor-Software für den Computer, eine mobile App zur mobilen Steuerung oder eine garantierte Update-Pflegedauer für die interne Firmware sind in den Herstellerunterlagen nicht dokumentiert. Wer zusätzliche Sicherheit sucht, kann im deutschen Acer-Store für diese Gaming-Monitore optionale Serviceerweiterungen auf drei oder vier Jahre im Einsende- oder Rücksendeservice erwerben. Eine herstellerseitige Zusage über die Lieferdauer oder __Verfügbarkeit von Ersatzteilen__ wie Netzteilen oder Ersatz-Standfüßen existiert für diese Produktreihe jedoch nicht. **Für die Inbetriebnahme des Monitors sind eine leistungsfähige Bildquelle und passende Schnittstellen zwingend erforderlich**, um die maximale Leistung im Spielealltag abzurufen. Der Betrieb verlangt nach einer stabilen Stromversorgung über ein passendes Netzkabel bei einer herstellerseitig angegebenen Leistungsaufnahme von 44 W. Um die maximale Bildwiederholrate von 360 Hz und die hohe WQHD-Auflösung ohne Kompromisse zu nutzen, muss die verbaute _Grafikkarte_ entweder über den _DisplayPort-Anschluss_ der Spezifikation 1.4 oder einen der beiden HDMI-2.1-Eingänge angeschlossen werden. Die Verwendung veralteter analoger Schnittstellen wie _VGA_ oder DVI ist ohne aktive Adapter __ausdrücklich nicht möglich__, da das Gerät solche Buchsen nicht besitzt. **Besondere Vorsicht gilt bei der Nutzung der erweiterten USB-Funktionen und Synchronisationstechnologien**, die spezifische Systemvoraussetzungen mit sich bringen. Für die volle Funktion des integrierten USB-Hubs und des KVM-Switches ist ein separates USB-Upstream-Kabel nötig. Obwohl ein _USB-C-Anschluss_ vorhanden ist, setzt die Bildübertragung über diesen Weg zwingend einen Computer voraus, der den DisplayPort-Alt-Mode unterstützt. Spieler sollten zudem beachten, dass zwar die variable Synchronisation über _G-Sync_ möglich ist, ein physisches ==Nvidia G-Sync Hardware-Modul== jedoch fehlt, was die direkte Abstimmung im Vergleich zu echten G-Sync-Ultimate-Modulen einschränkt.
Preislage und der richtige Kaufzeitpunkt
**Eine pauschale finanzielle Bewertung gestaltet sich schwierig, da der Produktname eine ganze Gerätefamilie ohne einheitliche unverbindliche Preisempfehlung beschreibt.** Die gängige Preisspanne für diese _Premium-Monitore_ erstreckt sich auf dem deutschen Markt von etwa 250–1.200 €, während absolute Spitzenmodelle ca. 2.499,90 € kosten können. Einstiegsgeräte wie der Predator XB273KV3 sind hingegen bereits ab ca. 249,90 € erhältlich. Bezogen auf den ermittelten Gesamtscore von ==77.5== Punkten zeigt sich, dass Käufer je nach gewählter Ausstattungsklasse eine sehr unterschiedliche finanzielle Hürde überspringen müssen, um die Leistung im heimischen Setup abzurufen. **Das ausgewogene Preis-Leistungs-Verhältnis wird vor allem bei einem Blick auf die konkreten Ausstattungsmerkmale und die dazugehörigen Marktpreise deutlich.** Ein Gerät mit einer _Bildwiederholrate_ von 360 Hz, einer WQHD-Auflösung auf 27 Zoll und integrierten Lautsprechern ordnet sich preislich meist im mittleren Segment ein. Im September 2026 wurde der Predator XB273K V5 in einer Spanne von 237,99 €–587,65 € gelistet, während der Predator X27U im offiziellen Store für 1.099,90 € geführt wurde. __Problematisch bleibt jedoch__, dass ohne eine exakte Modellbezeichnung keine punktgenaue preisliche Einstufung vorgenommen werden kann, was den direkten Vergleich innerhalb der Kategorie Gaming-Monitore erheblich erschwert. **Wer beim Erwerb eines Monitors der Predator-Reihe sparen möchte, sollte die typischen Preisnachlässe im Online-Handel und Direktvertrieb genau beobachten.** Ein Blick auf den Predator X27U W3 zeigt, dass der Preis von einem genannten Marktstartpreis von 499 € im April 2026 innerhalb weniger Monate auf einen befristeten Aktionspreis von 335,30 € im Juni 2026 sank. Zudem gewährt der Hersteller im eigenen Onlineshop zeitweise deutliche Warenkorbrabatte von ==350 € beziehungsweise 400 €== auf ausgewählte Modelle wie den X27U, dessen Grundpreis dort mit 1.199,90 € angegeben war. Das Abwarten solcher befristeten Rabattaktionen erweist sich daher als finanziell hochgradig sinnvoll, um nicht den vollen Listenpreis zahlen zu müssen. **Ein strategisch kluger Kaufzeitpunkt kündigt sich zudem durch die fortlaufende Produktpflege und die Vorstellung neuer Modellgenerationen an.** Da die gesamte Serie aktiv am Markt vertreten ist, führt das Erscheinen neuer Varianten oft zu einer spürbaren Preisbewegung bei den älteren Modellen. Beispielsweise wurde für das vierte Quartal 2026 das Modell XB273K V7 ab einem Einstiegspreis ab 449 € angekündigt. __Hier ist Wachsamkeit geboten__, da der Preis des älteren XB273K V5 dadurch unter Druck geraten könnte, auch wenn verlässliche Aussagen über eine dauerhafte Preissenkung aufgrund fehlender langfristiger Verlaufsdaten eine spekulativ verbleibende Datenlücke darstellen.
Wann ein anderes Modell besser passt
**Für Anwender, die ein absolut perfektes Kontrastverhältnis suchen, ist der Griff zu einem OLED-Konkurrenten wie dem ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM oder dem MSI MPG 271QRX QD-OLED die bessere Wahl.** Das hier analysierte Modell der Predator-Serie verfügt über ein _IPS-Panel_ mit einem herkömmlichen statischen Kontrastverhältnis von 1.000:1 und einer Helligkeit von 400 cd/m². Während die OLED-Wettbewerber konstruktionsbedingt ein nahezu unendliches Kontrastverhältnis bieten, müssen Nutzer beim vorliegenden IPS-Gerät __Abstriche bei der Tiefenwirkung dunkler Szenen__ machen. Wer also vorrangig in absolut abgedunkelten Räumen spielt und Wert auf perfektes Schwarz legt, findet in den genannten QD-OLED- oder OLED-Modellen eine passendere Alternative, muss jedoch mit anderen preislichen Voraussetzungen kalkulieren. **Eine weitere Abgrenzung zeigt sich beim Vergleich mit Modellen wie dem LG UltraGear OLED 27GS95QE-B, falls ein Fokus auf andere Panel-Technologien gelegt wird.** Unser analysiertes Produkt liefert eine extreme _Bildwiederholrate_ von 360 Hz und eine herstellerseitig angegebene Reaktionszeit von 0.5 ms bei einer WQHD-Auflösung auf 27 Zoll. Wer jedoch für spezielle HDR-Anwendungen eine breitere Farbraumabdeckung wünscht, stellt fest, dass der Predator mit ==90 %== DCI-P3 Farbraumabdeckung solide aufgestellt ist, manche OLED-Konkurrenten jedoch noch tiefere Farbräume abdecken. Zudem bietet das Konkurrenzmodell Samsung Odyssey OLED G6 (G60SD) eine andere visuelle Charakteristik, während der Predator hier vor allem durch seine ergonomische Flexibilität mit einem Ergonomie-Score von 100/100 durch Höhenverstellbarkeit, Pivot-Funktion und eine VESA-Halterung im Format 100 x 100 punktet.
Fazit: für wen sich das lohnt
**Eine klare Kaufempfehlung richtet sich an ambitionierte eSportler und PC-Spieler, die maximale Geschwindigkeit bei hoher Bewegungsschärfe verlangen.** Dank der überragenden Bildwiederholrate von 360 Hz und einer extrem kurzen Reaktionszeit von 0.5 ms eignet sich das Gerät ideal für schnelle Shooter. Auch die Produktivität im _Mixed-Use-Szenario_ profitiert maßgeblich von der Konnektivität (Score: 70/100), da durch den integrierten _KVM-Switch_ und den USB-Hub problemlos zwei Computer mit denselben Eingabegeräten gesteuert werden können. __Ausdrücklich ungeeignet__ ist der Monitor hingegen für extrem umweltbewusste Anwender oder reine Office-Nutzer, da die Einordnung in die _Energieeffizienzklasse_ F bei einer Leistungsaufnahme von 44 W im Betrieb keine ökologische Bestwertung erlaubt und das Potenzial der schnellen Bildrate im Büroalltag völlig ungenutzt bleibt. **Abschließend müssen potenzielle Käufer eine relevante Datenlücke bei ihrer Entscheidung berücksichtigen.** Zwar vergibt unsere Analyse eine gute Gaming-Tauglichkeit von ==85/100== Punkten, allerdings basiert die versprochene Reaktionszeit von 0.5 ms rein auf ungemessenen Herstellerangaben, da laborgeprüfte Messungen der Reaktionszeit in der vorliegenden Datenbasis fehlen. Auch das Fehlen einer Fadenkreuz-Einblendung schränkt dedizierte Gaming-Hilfen ein. Wer ein extrem schnelles, ergonomisch perfektes WQHD-Display sucht und wem die IPS-typischen Kontrastgrenzen bewusst sind, erhält mit diesem Predator-Modell eine leistungsstarke und anschlussfreudige Gaming-Zentrale.